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Besamungs-, Deck- und Einstellbedingungen 2007


1.) Allgemeines
Die Deck- und Besamungssaison beginnt am 01.03. und endet am 15.08.2007.
In besonderen Fällen können Ausnahmen nach vorheriger Absprache zugelassen werden. Mit der Inanspruchnahme unserer Hengste erklärt der Stutenbesitzer unsere Bedingungen für sich verbindlich an. Sofern Stuten zum Besamen oder Natursprung bei uns eingestallt werden, ist ein Stallgeld/Pensionskosten von täglich EUR 8,00, Stuten mit Fohlen von EUR 9,50 zu entrichten. Hierfür stehen geräumige Boxen zur Verfügung. In der Gebühr ist Bewegung und bei guten Witterungsverhältnissen Weidegang eingeschlossen. Decktaxe und Pensionskosten sind bei Abholung der Stute zuentrichten.

Bei Samenversand sind die Spermagebühren und die Transportkosten sofort fällig, und auf unser Kto. Sparkasse Düren, BLZ 39550110, Konto-Nr. 1200170312 zu überweisen. Die Aushändigung des Deckscheines erfolgt erst nach Ausgleich aller Forderungen, spätestens nach Ablauf der Decksaison.

2.) Deckvoraussetzung / Hygiene
Zum Bedecken einer Stute ist das Ergebnis einer Tupferprobe (Entnahme möglichst während einer Rosse) mit einer tierärztlichen Unbedenklichkeit erforderlich. Diese Bestätigung darf nicht älter als ein Monat sein. Eine Bescheinigung ist nicht erforderlich für Stuten, die sich in der Fohlenrosse befinden und ein Fohlen bei Fuß führen. Der Stutenbesitzer beauftragt den Hengsthalter, einen Fachtierarzt für Pferde auf seine Kosten heranzuziehen, wenn die Station dies für nötig oder ratsam hält. Der Veterinär erstellt diesbezüglich seine Rechnung an den Stutenbesitzer. Gleiches gilt auch für einen Hufschmied in besonders dringenden Fällen. Die Stuten müssen in einem sauberen Zustand zur Bedeckung vorgestellt werden und dürfen hinten keine Eisen tragen. Der Stutenbesitzer legt eine tierärztliche Bescheinigung vor, die bestätigt, dass die Stute keine ansteckenden Krankheiten hat. Außerdem haftet er für sämtliche Schäden, die von der Stute ausgehen. Außerdem sind dem Hengsthalter entweder ein vorgefertigter Deckschein eines Zuchtverbandes, oder die Ablichtung des Abstammungsnachweises oder sonstige Identitäten zu übergeben, die das Ausstellen eines Deckscheines ermöglichen. Bei mehrmaligem Umrossen kann im Einvernehmen ein Hengstwechsel erfolgen.

3.) Samenversand
Die Samenbestellung muß bis 10.00 Uhr eingegangen sein, wenn der Samenversand noch am selben Tag erfolgen soll. Später eingehende Bestellungen können für den gleichen Tag nicht verbindlich zugesagt werden. Für die Samenbestellung müssen folgende Angaben vorliegen: Entweder vorgefertigter Deckschein eines Zuchtverbandes oder
a) Namen des gewünschten Hengstes
b) Vollständige Anschrift des Stutenbesitzers
c) Zuchtverband, dem die Besamung gemeldet werden soll
d) Anschrift des Tierarztes oder/bzw. des Besamungsbeauftragten
e) Versandanschrift
f) Angaben zur Stute: Name und Lebens-Nr. /Geburtsdatum/Abstammung: Vater/Mutter
Der Sperma-Versand erfolgt per Nacht-Express montags bis samstags. Die Zustellung erfolgt in der Regel am nächsten Tag bis 8.00 Uhr. Versand oder Zustellungen an Sonn- und Feiertagen sind nach vorheriger Absprache möglich. Die Frachtkosten an Sonn- und Feiertagen sind mit einem Sonderzuschlag versehen und müssen im Einzelfall erfragt werden. Der Samen kann auch ggf. nach vorheriger Anmeldung abgeholt werden. Pro Stute und Rosseperiode werden auf Anforderung maximal 3 Samenlieferungen versandt. Insgesamt wird Samen für drei Rossen pro Stute zur Verfügung gestellt. Weitere Lieferungen gegen Aufpreis.

4.) Sonderkonditionen
Für güst gebliebene Stuten oder bei totgeborenen Fohlen wird die Decktaxe im Folgejahr zu 50% gutgeschrieben, für maximal zwei Rosseperioden. Bei Bedeckung/Besamung mehrerer Stuten eines Züchters wird ab der zweiten Stute bzw. jeder weiteren Stute ein Rabatt auf die Decktaxe/Besamungstaxe gewährt. Ebenfalls werden Elite-Stuten rabattiert.

5.) Haftung
Der Hengsthalter haftet nur für Schäden, die durch den Hengsthalter oder einen Erfüllungsgehilfen vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht worden sind. Eine Haftung für Folgeschäden tritt nur ein, wenn die zugrunde liegende vorsätzliche oder grob fahrlässige Verletzungshandlung für den Folgeschaden ursächlich war. Die Beweislast liegt beim Stutenbesitzer. Eine Haftung des Hengsthalters für Schäden, die durch Dritte verursacht worden sind, ist ausgeschlossen.

6.) Erfüllungsort und Gerichtsstand
Erfüllungsort ist der Sitz des Hengsthalters. Für sämtliche gegenwärtige und künftige Ansprüche aus der Geschäftsausübung ist Gerichtsstand der Sitz des Hengsthalters.

7.) Bankverbindung
Gestüt Hürtgenwald, Fam. Billig • Konto 1200170312 • BLZ 39550110 (Sparkasse Düren) 01.02.2007

Stand 01.01.2007
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